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Whiskee gewinnt den Coupe de France 2026

Ein ganz besonderes Wochenende liegt hinter uns: Beim Coupe de France 2026 in Chambéon, Frankreich, konnte Whiskee den Gesamtsieg in der Novice-Klasse erringen!

Dieser Erfolg für mich etwas ganz Besonderes. In dem Moment selbst war ich sprachlos und überwältigt, denn mit gerade einmal drei Jahren und erst ihrem dritten Novice-Start den Coupe de France zu gewinnen, ist alles andere als selbstverständlich.

Bereits am ersten Tag konnten wir mit 96 von 100 Punkten und einem deutlichen Vorsprung abschliessen. Am Sonntag ging es dann mit den nächsten fünf Aufgaben weiter. Noch einmal alles geben, konzentriert bleiben und den Vorsprung nicht verlieren: Das setzte mich durchaus unter Druck.

Über zwei Tage hinweg in insgesamt zehn Aufgaben, in sehr anspruchsvollem Gelände voll konzentriert zu bleiben und ohne Null durchzukommen, war eine grosse Herausforderung.

Am Sonntag startete unsere Klasse zuerst, und bei Aufgabe 8 war ich direkt der erste Starter. Bei Richter Sean Kearney gab es ein Mark und ein beschossenes Blind. Mit beiden Dummys hatten wir grosse Schwierigkeiten. Whiskee bekam kaum Witterung, obwohl sie sehr aufmerksam auf jeden Pfiff reagierte, die Richtungen schön annahm und den Suchenbereich extrem eng hielt.

In solchen Momenten fühlt sich die Zeit endlos lang an, vor allem, wenn man als Hundeführer das Gefühl hat, dem Hund nicht wirklich helfen zu können. Doch Whiskee blieb konzentriert und fand schliesslich sowohl das Mark als auch das Blind. Die Witterungsverhältnisse auf dem trockenen Boden schienen an diesem Tag besonders schwierig zu sein.

Die nächste Aufgabe war eine Wasseraufgabe mit einem Mark und ebenfalls einem beschossenen Blind. Auch hier hatten wir beim ersten Dummy wieder etwas Schwierigkeiten, da der Winkel zwischen beiden Dummys sehr eng war und das beschossene Blind auf einer Insel im See lag. Das zweite Dummy dieser Aufgabe war dann wieder problemlos drin, sogar mit voller Punktzahl.

Nach den ersten anderthalb Aufgaben, die nicht ganz optimal für uns liefen, fand Whiskee wieder zu ihrer gewohnten starken Performance zurück. Die folgenden drei Aufgaben arbeitete sie hervorragend, sodass wir unseren Vorsprung souverän halten konnten.

Bei der Siegerehrung konnte ich zunächst kaum glauben, dass es tatsächlich gereicht hatte. Wie so oft erinnert man sich zuerst an die Dinge, die nicht perfekt gelaufen sind, und vergisst in dem Moment fast, wie viel sehr gut funktioniert hat. Am Ende aber hatte Whiskee über beide Tage hinweg konstant genug gearbeitet, um den Coupe de France 2026 zu gewinnen.

Mein besonderer Dank gilt dem RCF und dem Organisationsteam rund um Ludovic Collot, die dieses Wochenende mit so viel Einsatz und Herzblut möglich gemacht haben.

Ein ebenso grosser Dank geht an die vielen Helferinnen und Helfer, die unermüdlich, teilweise in der prallen Sonne, den ganzen Tag Dummies geworfen und dafür gesorgt haben, dass alles reibungslos ablief.

Vielen Dank auch an die Richter für ihr faires und sehr sympathisches Richten. Man merkte ihnen deutlich an, dass sie sich über gute Arbeit der Hunde wirklich freuten.

Ebenso ein grosser Dank an den Besitzer des Reviers. Es war, wie so oft in Frankreich, ein sehr anspruchsvolles und abwechslungsreiches Gelände, in dem auch kürzere Distanzen durchaus ihre Tücken hatten.

Besonders angenehm war, dass die Hunde bei den heissen Temperaturen durch die vielen Wasseraufgaben immer wieder abgekühlt wurden. Auch die Wartebereiche waren sehr gut organisiert, und man hatte jederzeit die Möglichkeit, in den Schatten zu gehen. Lange Wartezeiten gab es kaum, und der Working Test lief an beiden Tagen wirklich reibungslos ab.

Bedanken möchte ich mich auch bei allen Mitstartern für das Fairplay, die schöne Stimmung und die vielen freundschaftlichen Begegnungen. Die Atmosphäre unter allen Beteiligten war ausgesprochen gut.

Last but not least: ein grosses Dankeschön an die Küche und die perfekte Verpflegung.

Ein sehr persönlicher Dank gilt meinem Partner Didier, der Whiskee und mich nicht nur im Alltag, sondern auch im Training begleitet und unterstützt. Einen Menschen an der Seite zu haben, der mitdenkt, mitfiebert, ehrlich begleitet und diesen Weg in jeder Hinsicht mitträgt, ist unglaublich wertvoll.

Dieser Erfolg ist natürlich das Ergebnis von viel Arbeit, ernsthaftem und regelmässigem Training und dem Vertrauen, das zwischen Whiskee und mir gewachsen ist. Aber er ist ebenso das Ergebnis ihrer grossen natürlichen Qualitäten.

Ich bin unglaublich stolz auf Whiskee und sehr dankbar, mit ihr ein solches Team sein zu dürfen!

Workingtests & Dummy-Trial in La Ferté-Beauharnais (F)

Richter: Heike Jansky, Francesca Lastrucci & Paul Lesage

Ostern mal anders!

Hinter uns liegen drei fantastische Tage in einem atemberaubenden Revier in der Sologne mit anspruchsvollen Aufgaben!

Unter den Teilnehmern war wieder einmal eine super Stimmung und ein herzliches, faires Miteinander.

Ein grosser Dank an das ASUR-Team, an das tolle Richterteam, an den Revierinhaber und an alle Helfer und Mitstarter!

Ja, was soll ich sagen? Ich bin unheimlich glücklich und stolz auf die konstante Leistung von Whiskee über alle drei Tage! Es war unser erster Start in der Novice (Fortgeschritten Klasse) und wir haben am Samstag den 2. Rang erreicht!

Am Sonntag liessen wir leider in einer Aufgabe einige Federn, weil ich mich mit der Distanz verschätzte, doch wir schafften es auf den 4. Rang und lagen damit nur einen Punkt hinter dem Podest!

Am Montag beim Dummy-Trial arbeitete Whiskee trotz meiner Nervosität absolut souverän, liess sich super händeln und konnte ein geniales eye-wipe vergeben! Damit erreichten wir nochmals den 2. Rang, excellent!

Whiskee Workingtest ASUR April 2026

Field Trials Novice in Santa Cruz del Fierro (E)

Am 08. und 09.11.2025 habe ich mich mit Whiskee auf unsere ersten Novice Trials gewagt. Wir fuhren nach Spanien um an den Field Trials Novice in Santa Cruz del Fierro teilzunehmen. Es waren an beiden Tagen driven Trials auf Tauben. Leider hatten wir diesmal nicht so viel Glück wie eine Woche zuvor.

Am Samstag hatten wir Startnummer 2, es waren je Treiben drei Teams in Line. Whiskee bekam für ihre ersten beiden Retrieves jeweils ein A- verbucht. Somit wurden wir nicht mehr für die nächste Runde aufgerufen. Beim ersten Retrieve, den wir auf gut 100 m in der rechten Zone arbeiten sollten, verschwand sie in den Büschen, wo auch mindestens ein Vogel gefallen war. Dort machte sie eine Taube hoch, die weg flog. Da ich nicht wusste, ob doch noch ein Vogel drin liegt, lies ich sie erst mal weiter in den Büschen suchen. Sie kam dann viel weiter links, gerade vor der Line aus den Büschen heraus. Ich pfiff sie etwas zu mir, um sie wieder nach rechts einzuweisen, da stolperte sie quasi über einen Vogel und brachte diesen. Dafür bekamen wir einen A- Retrieve.

Bei unserem zweiten Retrieve hielt ich sie leider lange Zeit viel zu kurz. So hielt ich sie viel zu weit vor dem eigentlichen Suchenbereich (ich hatte mir leider die Fallstellen nicht gut gemerkt). Sie ließ sich perfekt händeln, hörte sehr schön auf alle Kommandos. Sie wollte viel weiter hinten suchen, doch ließ sich immer schön in den vermeintlichen Fallbereich einweisen. Dann ließ ich sie irgendwann gewähren, da ich sah, dass sie in dem Bereich, in dem ich sie hielt, keinen Erfolg hatte. Und siehe da, sie hatte Recht und fand sofort! Für das lange Handling bekamen wir leider auch nur ein A-, das ich voll und ganz auf meine Kappe nehmen kann. So endete dieses Trial für uns mit einem ’non classé‘.

Das Gelände, hier die Teams des Open Trials am Samstag


Am Zweiten Tag hatten wir die Startnummer 4, im ersten Treiben waren vier Hunde in Line, so eben auch wir. Whiskee musste ich also als Letze schicken. Das Treiben war diesmal sehr nah an der Line. Viele Vögel vielen direkt neben uns, der Anspruch an die Steadyness bei den jungen Hunden war extrem hoch! Whiskee war teilweise während des Treibens sehr an der Kante zum Einspringen, blieb aber neben mir. Für sie war es einfach noch zu viel und sie hat mental noch nicht die Reife für so ein Treiben.

Als die ersten beiden Hunde aus unserer Line geschickt wurden, blieb sie brav. Doch der dritte Hund neben uns geschickt wurde und mit einem Startlaut lossprang und gleichzeitig der Führer dieser Hündin laut verbal eingriff, war es mit Whiskees Steadyness vorbei. Sie nahm das als Anlass, mitzurennen! Somit war das Trial für uns zu ende, bevor wir unseren ersten Retrieve machen konnten. Somit kassierten wir ein éleminé.

Trotzdem hatten wir etwas zu feiern, denn Didier konnte mit Katie am Sonntag das Novice Trial mit CACT gewinnen! Mit Bramble machte er im Open Trial den 2. Platz mit RCACT!!! Darauf sind wir natürlich mächtig stolz!

Sonnenuntergang am Samstag im Field Trial Gelände
Trigger & Whiskee

Field Trials Débutant in Vinon-sur-Verdon (F)

Erfolgreiches Field Trial Début(tant) mit Whiskee am 01. und 02.11.25!
Es war sogar ein doppeltes Début, da Didier erstmalig und ohne Generalprobe Whiskee führte und somit das erste Mal einen Golden am Bein hatte (was zu einigen Schmunzlern der Anwesenden führte!)
Da unser Bus in der Werkstatt war, konnte Didier in meinem Auto nur die drei Hunde mitnehmen, die an dem Wochenende auf den Field Trials Vinon-sur-Verdon starten. Ich bin also mit dem Rest der Meute zuhause geblieben. Somit «musste» Didier diesmal Whiskee führen, die auch gemeldet war.
Die beiden performten wie ein eingespieltes Team und konnten in sehr schwierigem Gelände folgende Ergebnisse erzielen:

Samstag: 2. Rang, excellent, RCACT
Sonntag: 2. Rang, excellent, RCACT

Somit qualifizierte sich Whiskee für die Coupe de France im Januar.
Ich bin sehr stolz auf die beiden, nochmals vielen lieben Dank Didier!

Fawnquest Golden Retriever Schweiz